digatus_logo
Search
Generic filters
Filter by Standorte
Filter by Funktionen
Search
Generic filters
Filter by Standorte
Filter by Funktionen

Software-Implementierung in der Diözese Würzburg KdöR

Im Rahmen umfassender Digitalisierungsmaßnahmen in der Diözese Würzburg KdöR werden mit unserer Unterstützung unter anderem die 14 Einrichtungen der Erwachsenenbildung und des Tagungsbetriebs mit neuer Software ausgestattet. Die meisten Einrichtungen hatten bereits computer gestützte Systeme im Einsatz, welche einzelne Prozesse zu Veranstaltungs-Management, Statistik, Notenverwaltung, Finanzbuchhaltung, Dokumenten-Management oder Content-Management unterstützten.

Ziel des Projekts war die Standardisierung der eingesetzten Software, sowie die Harmonisierung von Prozessen, die Konformität mit neuen rechtlichen und technischen Vorgaben und die weitgehende Reduktion manueller und papierbasierter Abläufe. Außerdem sollte das neue System in die bestehende Systemlandschaft des Bistums ein gebunden werden. Hierzu mussten unter anderem Schnittstellen zur zentralen Finanzbuchhaltung, dem Dokumenten- Management-System oder dem Content- Management-System geschaff en werden.

Kunde: Diözese Würzburg KdöR

Die römisch-katholische Diözese Würzburg KdöR im nördlichen Bayern umfasst 9 Dekanate auf einer Fläche von 8.532 km². In seiner territorialen Ausdehnung entspricht es weitgehend dem Regierungsbezirk Unterfranken. Mit seinen zahlreichen Einrichtungen und Diensten innerhalb der 612 Pfarreien, zählt das Bistum zu den großen regionalen Arbeitgebern.

Ausgangssituation und Herausforderungen

Die Bildungs- und Tagungsbetriebe der Diözese Würzburg KdöR sind über die gesamte Fläche des Bistums verteilt. In den Einrichtungen wurden die Daten bislang lokal gesichert. Dies erhöhte die Wahrscheinlichkeit von Datenverlusten oder Redundanzen. Auch die Kollaboration wurde durch eine lokale Datenhaltung und individuelle Systemveränderung erschwert. Ein weiterer Grund für das Projekt war die Überalterung der Programmierung, weswegen einige Sicherheitslücken nicht mehr ausreichend geschlossen und neue Schnittstellen nicht adäquat umgesetzt werden konnten.

Im Rahmen des Projekts musste daher ein System ausgewählt werden, welches die beschriebenen Probleme behandelt, die Prozesse in den Einrichtungen harmonisiert und sich nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integrieren lässt. Die Unterstützung durch digatus begann nach Abschluss des mehrstufigen Auswahlverfahrens.

Gemeinsam mit den Experten von digatus wurden die ausgewählte Software bestmöglich an unsere Bedürfnisse angepasst und die Akzeptanz deutlich erhöht. digatus erwies sich jederzeit als vertrauensvoller Partner mit konsequent zielgerichteter Arbeitsweise, der eng an den Bedürfnissen des Kunden hochwertigen Support leistet.

Wolfgang Schuberth, Leitung Abteilung Fortbildung und Begleitung, Diözese Würzburg KdöR

Lösung

Zu Beginn erfolgte die Definition der Anforderungen an das neue System, klassischerweise mit dem Erstellen eines Lastenheftes. In diesem werden der IST-, der SOLL-Zustand und die Zuständigkeiten beschrieben. Anhand dessen wurden Systeme identifiziert, welche den Anforderungen aus dem Lastenheft gerecht werden.

Die Hersteller der identifizierten Systeme präsentierten anschließend ihre Lösungen und Angebote mittels eines Pflichtenheftes. Dieses beschreibt ausformuliert die Pflichten des Dienstleisters und eine Beschreibung notwendiger Arbeitsschritte, Mittel und Wege für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts. Des Weiteren wurde ein Konzept zur Implementierung der Software und Harmonisierung der Prozesse erarbeitet.

Eine besondere Ausgangslage des Projekts bestand in der dezentralen Struktur des Bistums und der heterogenen System- und Prozesslandschaft der Bildungs- und Tagungseinrichtungen. Der Schwerpunkt lag auf der Standardisierung der Systeme, auf einer zentral bereitgestellten privaten Cloud und auf der Harmonisierung der Prozesse.

Das Konzept sieht vor, dass die Datenspeicherung fortan nicht mehr auf lokalen Festplatten, sondern gebündelt im eigenen Rechenzentrum des Bistums erfolgt. Die Anwendungen stehen den Einrichtungen des Bistums auf der zentralen Plattform zur Verfügung und alle Mitarbeitenden haben Zugriff auf die aktuelle Version und den aktuellen Datenstand auch im Fernzugriff des mobilen Arbeitens. Die Anforderungen an das System und die darin abzubildenden Prozesse wurden in Sondierungsgesprächen und Workshops zusammen mit den Einrichtungen und dem Dienstleister ermittelt.

Eine große Herausforderung war es, das Ziel der Prozessharmonisierung im Blick zu behalten und umzusetzen, denn dies erfordert die Akzeptanz der Anwender.

Es wurde deshalb im gesamten Projektverlauf großer Wert auf Changemanagement gelegt. Die Sorgen und Ängste der betroffenen Mitarbeitenden wurden durch offene Kommunikation und eine transparente Herangehensweise mitigiert oder gar gänzlich beseitigt. Weitere Akzeptanz wurde durch die Betreuung und Schulung der Mitarbeitenden
geschaffen.

Kundennutzen

Durch eine sorgfältige Projektvorbereitung – Zieldefinition, Leistungsbeschreibung, Ressourcenplanung, Changemanagement – und ein angemessenes Risikomanagement wurde dazu beigetragen das Projekt zielgerichtet zu koordinieren und zu steuern. Die Verringerung von Reaktionszeiten und eine höhere Anwenderzufriedenheit wurden mit Lösungen, wie bspw. einheitliche Vorlagen, zentrale Konfiguration und standardisierten Prozessen, ermöglicht.

Die Implementierung ermöglicht die, durch die Nutzung der Cloud, effiziente, flexible und standortübergreifende Zusammenarbeit. Der Zugriffsschutz durch die zentrale Verwaltung von Benutzern und Berechtigungen sorgt für eine zuverlässige Sicherung sensibler Daten. Die zentrale und regelmäßige Datensicherung im bistumseigenen Rechenzentrum verhindert unter anderem Datenverluste.

Die Integration des Systems in die bestehende Systemlandschaft des Bistums ermöglicht eine Effizienzsteigerung in den beteiligten Abteilungen, wie bspw. der Finanzbuchhaltung. Dazu wurde eine Schnittstelle konzeptioniert und implementiert, welche das System an die Finanzbuchhaltung sowie an das Dokumenten Management-System des Bistums anbindet. Auch wurden abteilungsübergreifende Geschäftsprozesse analysiert und verbessert. So konnten Medienbrüche vermieden und Datenflüsse automatisiert werden.

Martin Peter

Martin Peter
Als erfahrener Berater und Projektleiter im digatus Kompetenzbereich Kirche, Sozialwirtschaft und öffentlicher Sektor zählt insbesondere die Transformation hin zu einer zeitgemäßen Hardware- und Applikationslandschaft zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten. Er beschäftigt sich intensiv mit innovativen Technologien und weiß genau, welche Herausforderungen damit gelöst werden können.

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt mit unseren Experten auf.
Gerne telefonisch unter +49 89 2 62 07 56 12 oder per Kontaktformular:

Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß der Datenschutzrichtlinie einverstanden. *

Ähnliche Beiträge

Edouard Streit

Anhand praktischer Beispiele zeigen wir nützliche neue Features von Microsoft Teams und wie diese uns im Arbeitsalltag unterstützen können.

Christoph Pscherer

Das Produktportfolio der 100%igen Beteiligung von Mutares umfasst heute Stahlkonstruktionen, Dach und Fassaden Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen, sowie Holzprodukte für den Innenausbau und Gebäudeverkleidungen. Donges bedient damit Architekten, Planer, Gebäudeentwickler, Generalunternehmen und Bauherren, die öffentliche Hand sowie Handwerker und verarbeitende Betriebe. An 13 Produktionsstandorten in Europa und in Vertriebsbüros weltweit beschäftigt die Donges Group über 1.200 Mitarbeiter und erzielt einen annualisierten Konzernumsatz von rund EUR 500 Mio. Donges strebt nach der letzten Add-on-Akquisition (Permasteelisa) weiteres Wachstum und eine Festigung ihrer sehr guten Positionierung im europäischen Markt an. Eckpunkte dieser Strategie sind die Realisierung von Synergien durch die gemeinsame Bearbeitung des bestehenden Kundenportfolios und vorhandener Absatzkanäle, sowie die Erschließung nord- und südeuropäischer Märkte in den Bereichen Fassaden Lösungen und Stahlbau.

Dennis Heller

Die Idee für diese Artikelserie entstand aus der Situation bei einem Kunden, bei dem wir CI/CD einführten, weil der manuelle Arbeitsaufwand nicht mehr zu bewerkstelligen war. Die nachfolgenden Anleitungen sind also frisch aus der Praxis entstanden. Der Einfachheit halber haben wir den langen Weg des Ausprobierens und der Fehlersuche gekürzt und präsentieren hier nur das Endergebnis. Die Code-Ausschnitte sind beispielhaft, aber ausreichend, um die Funktionalität zu präsentieren.