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Mein Praxissemester in der Softwareentwicklung bei digatus

Wie man Studium und Praxissemester optimal nutzt, um sich beruflich zu orientieren und sich auf seine Stärken zu fokussieren, zeigt unser ehemaliger Praktikant und nun Werkstudent Emre Demirkaya. Denn er begann als BWL-Student und absolvierte dann sein Praxissemester bei uns in der Softwareentwicklung. Hier berichtet er über seine Erfahrungen.

Vom BWL-Studium zum Praktikum als Softwareentwickler

Im sechsten Semester steht für Studierende an der Hochschule das 20-wöchige Pflichtpraktikum an. Dieses habe ich im Zeitraum vom 01.10.2021 bis 17.02.2022 bei digatus im Bereich der Softwareentwicklung absolviert.

Etwas überraschend scheint die Entscheidung womöglich, sobald man weiß, dass ich nach drei Semestern BWL-Studium und während meines laufenden Wirtschaftsinformatik-Studiums, durch das Praktikum als Softwareentwickler einen fast komplett neuen Weg einschlage. Hierbei ist jedoch eine Art Übergang zu erkennen. Von der reinen Wirtschaft über einen Zwischenschritt zur reinen Informatik.

Bis zum Ende des vierten Semesters lagen meine Stärken und Interessen unvorhergesehen in den informatik-orientierten Veranstaltungen, vor allem im Programmieren. Angesichts dieser Interessensverteilung war mir schnell bewusst, dass ich mich in diesem Bereich weiterbilden und somit mein Praxissemester in der Informatik absolvieren möchte. Passenderweise sicherte mir digatus im Bewerbungsgespräch Verantwortung, die Chance mich im Team zu entfalten und hohe Hilfsbereitschaft von allen zu und mir wurde nicht zu viel versprochen. Im Folgenden werde Ich meine Eindrücke und Erfahrungen während des Praktikums näher erläutern.

Meine ersten Schritte als Softwareentwickler

Meine Erwartungen waren zunächst auch mit viel Respekt verbunden. „Wird das zu viel Input?“, „Werde ich überhaupt irgendwann eine Hilfe für das Unternehmen sein können?“, „Schaffe ich das überhaupt als Wirtschaftsinformatiker mit meinen bisherigen Kenntnissen?“.

Das Praktikum begann logischerweise auch mit viel Input. Schließlich lernt man in unseren Programmieren-Veranstaltungen nur die absoluten Basics. Notwendige Kenntnisse konnte ich mir jedoch durch hilfreiche Tutorials und sehr hilfsbereite Kollegen wider Erwarten schnell aneignen.

Zu Beginn des Praktikums habe ich mich in Themen wie Angular, JavaScript und ES6 eingearbeitet. Das war komplettes Neuland, schließlich gab es bisher noch keine Berührungspunkte. Für die Themen haben mir die Kollegen jeweils Tutorials gefunden, die ich die ersten Wochen während der Arbeitszeit gemacht und Zuhause wiederholt habe. Durch das Wiederholen konnte ich die Masse an Input verarbeiten und verankern.

Der Einstieg in die Projektarbeit

Anschließend bekam ich eine Art Übungsprojekt, um das Erlernte direkt anwenden zu können. Hierzu zeichnete ein Mitarbeiter ein Layout auf ein Stück Papier und gab mir zusätzlich einige Vorgaben. Durch die Tutorials hatte sich mein Wissensstand so weit erhöht, dass ich die Aufgabe ohne große Probleme lösen konnte.

Daraufhin durfte ich an meinem ersten echten Projekt arbeiten. Natürlich war ich trotz der Einarbeitung weiterhin auf die Hilfe von Kollegen angewiesen, was für sie überhaupt kein Problem war. Zusammenhalt und Teamwork werden hier zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt. Das leistete nicht nur einen großen Beitrag zur steilen Lernkurve, sondern auch zu meinem Wohlbefinden. Schließlich ist man in einem neuen Büro, mit neuen Menschen und einem bis dato unbekannten Tätigkeitsbereich. Infolgedessen konnte ich in zunehmendem Maße Tickets selbstständig bearbeiten und eigene Ideen einbringen.

In meinem zweiten Projekt war zum ersten Mal zusätzlich zum Frontend mit Angular auch Backend-Programmierung mit C# notwendig. Das setzte also wieder eine Einarbeitung voraus, da ich zuvor noch nie mit C# programmiert hatte. Hierfür kam digatus für die Bezahlung eines Udemy Kurses auf, den ich innerhalb einer Woche erledigen konnte. Mittlerweile erkannte ich, dass objektorientierte Programmiersprachen Ähnlichkeiten zueinander aufweisen und somit das Erlernen neuer Programmiersprachen mit der Zeit immer schneller geht.

Für das dritte Projekt wurde das Framework React verwendet. Das Einlernen erfolgte auch hier durch ein Tutorial. Ich konnte mein Wissensspektrum im Bereich der Softwareentwicklung innerhalb der 20 Wochen um ein Vielfaches vergrößern.

Mein Fazit zum Praxissemester in der Softwareentwicklung bei digatus

Insgesamt habe ich also zwei eigene Projekte umgesetzt und bin in ein bestehendes eingestiegen. Für mich war es bemerkenswert, dass man einem Praktikanten solch ein Vertrauen schenkt, sofern man bedenkt, dass sich die Tätigkeiten in anderen Praktika auf Drucken und Telefonieren beschränken. Durch die hohe Verantwortung kann man meines Ermessens nach den maximalen Lernerfolg erreichen und ist optimal für den Einstieg in das Berufsleben vorbereitet.

So konnte ich zunächst Projekte vom Beginn bis zum Abschluss begleiten und wertvolle Erfahrungen sammeln. Durch den Einstieg in ein laufendes Projekt habe ich gelernt bestehenden Code zu verstehen, nachzuvollziehen, zu hinterfragen und evtl. sogar zu verbessern.

Ich bin froh mit digatus einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der Zeit und Geld in mich investiert, um mit mir gemeinsam meine Zukunftsperspektiven zu formen. Deswegen war es für mich auch der nächste logische Schritt, den Weg mit digatus als Werkstudent weiterzugehen.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass ein Wirtschaftsinformatiker mit etwas Fleiß und Disziplin zweifelsfrei in der reinen Informatik durchstarten kann. Hierbei leistet digatus einen hohen Beitrag. Zum einen durch hilfsbereite Kollegen, durch die man in keiner Situation allein gelassen wird. Zum anderen durch die Chance, Verantwortung zu übernehmen, um somit das Maximum aus dem Praktikum herauszuholen.

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