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Digitale Patientenadministration –  Individuelle Softwarelösung bei der Pfennigparade

Für die Pfennigparade sollte der Prozess der Befunderstellung im Hinblick auf Effizienz, Geschwindigkeit und Sicherheit verbessert werden.

Dazu sollte der Prozess im Rahmen einer neuen, individuellen Softwarelösung in eine Anwendungsoberfläche im Web übertragen werden. Der Funktionsumfang beinhaltet zum einen die

Entwicklung von drei Eingabemasken. Zum anderen waren folgende Features zur bestmöglichen Nutzung der Anwendung gewünscht.

• Ein-/Ausblenden von Feldern
• Individuelle Anpassung der Größe der Felder je nach Inhalt
• Autovervollständigung komplizierter medizinischer Begriffe
• Download des Formulars mit den eingegebenen Werten als PDF
• Speichern der eingegebenen Werte in einer Datenbank
• Login über Azure Active Directory

Diese Anforderungen wurden vom digatus Team, bestehend aus einem Projektleiter und einem Softwareentwickler umgesetzt.

Kunde: Pfennigparade

Als Bürgerbewegung zur Bekämpfung der Polioepidemie gegründet, begleitet die Pfennigparade heute Menschen mit Körperbehinderung sowie anderen Beeinträchtigungen in allen Lebenslagen und feiert dieses Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum.
Die Stiftung beschäftigt rund 2500 Mitarbeitende aufgeteilt in 80 Dienste und Einrichtungen in und um München mit dem maßgeblichen Ziel einer inklusiven Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung unkompliziert zusammenleben und sich gegenseitig inspirieren. Dieses Ziel soll durch Unterstützung zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe in allen Lebensbereichen führen. Diese Unterstützung reicht von Bildung/Arbeit über Wohnen/Freizeit bis zur Gesundheit. 

Im BereichTherapie soll das Patientendaten-Befundungssytem in einer unterstützenden Rolle die Arbeit vereinfachen und somit einen kleinen Beitrag zu dem Erreichen des Ziels leisten.

Ausgangssituation und Herausforderungen in der digitalen Patientenadministration

Die Pfennigparade verwaltet Patientenstammdaten und Befunde mit einer veralteten Software auf Basis von MS Access, die von einer einzelnen Person betrieben wird. Untersuchungsergebnisse der Patienten werden in drei verschiedenen Befunden erfasst: ergotherapeutischer-, physiotherapeutischer- und logopädischer Befund. Die Anforderung war also vor allem eine Informations- und Betriebs-Sicherheit zu schaffen.

Herausforderungen waren beispielsweise die übersichtliche Darstellung der Bewertungskriterien und ein selbsterklärendes, in gewisser Maßen intelligentes User Interface, damit die Mitarbeiter ohne Einarbeitungszeit direkt mit der Webanwendung arbeiten und Eingabefehler weitestgehend berücksichtigt und verbessert werden können.

Zu Beginn des Projektes wurde in enger Abstimmung mit dem Kunden eine initiale Anforderungsliste mit Feature-Wünschen erarbeitet, die als Proof Of Concept und für ein erstes MVP (Minimum Viable Product) unverzichtbar waren. Die bereits existierende PDF-Vorlage des ergotherapeutischen Befundes wurde hierzu als erste Orientierung verwendet. Das Feedback und die hierzu geäußerten Kundenwünsche konnten aufgrund der Ähnlichkeit aller drei Befunde in die Entwicklung der weiteren Eingabemasken miteinbezogen werden. Abgeschlossen wurde das Projekt durch die Ablösung des Altprozesses und somit die Inbetriebnahme der neuen Anwendung.

Lösung

Die für das Projekt verwendeten Technologien waren zum einen die Programmiersprache TypeScript und das Framework Angular für das Front-end und zum anderen C# und das .NET Framework für das Backend.

Um die Anforderungen bestmöglich umzusetzen und somit die Inbetriebnahme der Anwendung so unkompliziert wie möglich zu gestalten, wurden folgende Lösungsansätze gewählt.

Aufgrund der Vielzahl an Bewertungskriterien eines Befundes und aufgrund der Tatsache, dass nicht in jedem Patiententermin alle Kriterien bewertet werden, können einzelne Bereiche der Befunde ausgeblendet werden und müssen somit nicht befüllt werden. Bereits bearbeitete Bereiche werden geschlossen und verbessern die Übersichtlichkeit der Seite.

Um die Therapeuten zu entlasten und um Zeit zu sparen werden viele Felder bereits initial mit Werten befüllt. So wird beispielsweise das Feld „Befunddatum“ automatisch mit dem aktuellen Datum inklusive Uhrzeit besetzt. Der Name des Therapeuten wird ebenfalls automatisch aus dem Active-Directory angefragt und in den Befund eingesetzt.

Hat der Therapeut den Befund fertig befüllt, so werden die Patientendaten in einer Datenbank gespeichert und ein PDF wird automatisch generiert. Die Daten liegen nun an einer zentralen Stelle und können jederzeit abgerufen werden. Dies kann auch in Zukunft ein Vorteil sein, wenn es darum die Krankenhistorie eines Patienten nachzuverfolgen. Soll beispielsweise ein bestehender Befund nur geringfügig verändert werden, kann dieser abgerufen und an der entsprechenden Stelle angepasst werden.

Wird ein Patient zum wiederholten Mal behandelt, so lädt die Eingabemaske automatisch die Daten des letzten Befundes des Patienten. So muss der Therapeut nur die Felder anpassen, in denen sich die Werte des Patienten verändert haben und nicht alles neu ausfüllen.

Ein weiteres Feature ist das Vorschlagen von bereits verwendeten Wörtern. Der Hauptgedanke hierbei war, dem Therapeuten das umständliche Tippen von langen diagnostikbezogenen Begriffen zu ersparen. Die Anwendung „merkt“ sich hierbei bereits eingegeben Wörter und schlägt sie per Autokorrektur vor.

Kundennutzen

Durch die Entwicklung der Anwendungsoberfläche konnte digatus dazu beitragen, den Prozess der Patientendaten-Administration erheblich zu vereinfachen. Implementierte Features, wie beispielsweise das Vorausfüllen von Feldern oder das Vorschlagen oft verwendeter Begriffe, gewährleisten eine enorme Zeitersparnis. Dadurch haben die Mitarbeiter der Pfennigparade mehr Zeit sich um das Wesentliche, den Patienten, zu kümmern.

Patientendaten sind sensible Daten und unterliegen strengen Datenschutzrichtlinien. Die Stiftung Pfennigparade kann die Zugriffskontrolle über die Anwendung nun feingranular über Azure Benutzergruppen steuern. Das bedeutet, dass lediglich Personen, denen aktiv der Zugriff über ihr Microsoft-Konto gewährleistet wird, Zugriff auf Patientendaten haben. Hierdurch wird unbefugte Einsicht praktisch ausgeschlossen.

Außerdem ermöglicht das Speichern der Patientendaten in einer Datenbank eine Einsicht in zeitliche Veränderung der Gesundheit der Patienten, wodurch die Anwendung auch als eine Art Entwicklungsbericht und Krankenhistorie fungieren kann.

Durch die Verwendung einklappbarer und ausblendbarer Bereiche wird der Fokus immer auf dem geöffneten Bereich gehalten, wodurch die Seite nicht „bis zu dem Rand befüllt“, sondern eher übersichtlich eingeteilt wirkt.

"In digatus haben wir einen Partner, mit dem wir auf Augenhöhe unsere speziellen Anforderungen diskutieren und auch Individuallösungen entwickeln können. Im Projekt waren die Kolleg*Innen von digatus immer ansprechbar, kooperativ und engagiert."

Felix Bohlen, Teamleiter Vorstandsreferat “PIQD - Projekte und Digitalisierung” Stiftung Pfennigparade Tweet

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Simon Paesler
Als Fullstack Entwickler arbeitet er vorrangig mit Technologien wie beispielsweise Angular, Flutter, Spring oder ASP .NET. Im berufsbegleitenden Masterstudium fokussiert er sich zudem auf Mobile Anwendungen im Cloud-Umfeld.

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