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Gemeinsames Projekt mit dem JCT zur Identifizierung neuer Geschäftsfelder

Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Junior Consulting Team e.V. (JCT) – einer studentischen Unternehmensberatung aus Nürnberg – führen wir gemeinsame Projekte durch und veranstalten Workshops sowie Events. Eines dieser Projekte zielte auf die Identifizierung neuer Geschäftsfelder für digatus selbst ab und lieferte innerhalb des 6-monatigen Projektzeitraums interessante Ergebnisse.

Unsere Kooperation mit dem Junior Consulting Team e.V.

Seit mittlerweile zwei Jahren leben wir die Kooperation zwischen digatus und dem Junior Consulting Team. Das JCT besteht aus rund 70 Studierenden verschiedenster Fachrichtungen aller Hochschulen im Raum Nürnberg/Erlangen. Ihr vorrangiges Ziel ist es, Wissenschaft und Unternehmergeist zusammenzuführen, indem sie Unternehmen zu allen wirtschaftlichen Fragestellungen beraten, vom Start-Up bis zum DAX-Konzern. Dabei kann JCT mittlerweile auf Erfahrung aus über 400 abgeschlossenen Projekten in den letzten 30 Jahren des Bestehens der Vereinigung zurückblicken.

Unsere Zusammenarbeit umfasst verschiedenste Bereiche, von der Anstellung von Praktikanten bei digatus, über gemeinsame Workshops, bis hin zu einem M&A Breakfast, in welchem wir interessierten JCT Mitgliedern die Welt des Private Equity und IT M&A näherbringen.

Aufgabenstellung und Projektskizze „Organisches Wachstum

Als digatus haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 auf einen jährlichen Gruppenumsatz i.H.v. 100 Mio. EUR zu wachsen und uns darüber hinaus als eine der führenden IT-Dienstleistungs- und Beratungsgruppen im deutschsprachigen Markt zu etablieren. Dieses Ziel soll zum einen durch anorganisches Wachstum im Rahmen von nachfolgegeprägten Zukäufen bestehender IT-Unternehmungen realisiert werden, als auch durch organisches Wachstum in entweder bestehenden oder neuen Geschäftsfeldern. Zur Entwicklung und Identifizierung von Chancen insbesondere im Bereich des organischen Wachstums, haben wir ein gemeinsames Projekt mit JCT gestartet. Im ersten Schritt sollte dabei das heutige Segment der Business Unit IT M&A betrachtet werden, verbunden mit der Fragestellung, in welchen additiven Leistungsbereichen hier vielleicht noch weitere Expansionsmöglichkeiten existieren. Perspektivisch und nach erfolgreichem Projektabschluss, sollte das hierzu gewählte Untersuchungsmodell und -vorgehen auch auf andere Geschäftsbereiche angewendet werden.

Zum Start des Projekts in der Business Unit IT M&A wurde das Projekt in drei Teile unterteilt, als auch auf einer Zeitachse von 6 Monaten in die unterschiedlichen Teilaspekte geplant und strukturiert.

Im ersten Teil des Projekts sollten Konkurrenten identifiziert werden, welche ebenfalls diverse Offerings im Bereich IT-M&A anbieten. Diese wurden nach qualitativen und quantitativen Eigenschaften analysiert, um so im zweiten Teil des Projekts einen direkten Vergleich zu digatus herstellen zu können. Des Weiteren führte das Projektteam eine Potenzialanalyse aufbauend auf den Ergebnissen durch, um Geschäftsfelder zu identifizieren, welche digatus sich in Zukunft erschließen könnte. Diese wurden anschließend evaluiert und nach bestimmten Kriterien priorisiert.

Im dritten Teil des Projekts galt es, die gemeinsam evaluierten Geschäftsfelder näher zu betrachten und Konzepte zu erstellen, wie diese in Zukunft erschlossen werden können. Hierbei sollte sowohl die interne Sicht (Weiterbildungen etc.), als auch die externe Sicht (potenzielle Targets) berücksichtigt werden.

Projekt zur Identifizierung neuer Geschäftsfelder

Projektskizze zur Identifizierung neuer Geschäftsfelder für digatus

Marktanalyse durch eine Trend- und Konkurrenzanalyse

Ziel des ersten Teils war es, aufbauend auf einer Trendanalyse im IT M&A Markt direkte und indirekte Konkurrenten zu identifizieren und die angebotenen Leistungen zu clustern. Der Fokus lag hierbei auf einer objektiven Betrachtung durch die Berater des JCT.

Hierzu wurden zunächst Recherchen des IT M&A Markts bezüglich des Wachstums, der bereits in diesem Umfeld agierenden Unternehmen sowie aktueller und zukünftiger Trends durchgeführt, um sich ein Gesamtbild über den Markt zu machen.
Im Rahmen der Recherche wurden außerdem diverse Konkurrenten in unterschiedlicher Größenordnung identifiziert, welche anschließend nach vorab definierten Kriterien bewertet und geclustert wurden, für die Erkennung von potenziellen Leistungsbausteinen.
Anhand der Unternehmensgröße und weiterer relevanter Kennzahlen wurde die Long List an Unternehmen daraufhin in direkte und indirekte Marktbegleiter abgegrenzt.

Das Ergebnis dieses ersten Teils war eine umfassende Trendanalyse, sowie eine Übersicht mit direkten und indirekten Konkurrenten sowie deren Leistungsangeboten.

Unternehmensanalyse mittels externer Recherche und Workshops

Ziel des zweiten Teils war es, die Leistungsbausteine der zuvor identifizierten Unternehmen zu clustern und nach ihren Potenzialen zu bewerten.

Für die Einordnung und Priorisierung wurde eine objektive Unternehmensanalyse von digatus mittels Recherche aus Beratersicht sowie eines Workshops mit relevanten Stakeholdern innerhalb der Organisation durchgeführt.
Die Erkenntnisse aus der gemeinsam generierten SWOT-Analyse wurden daraufhin mit der Konkurrenz- und der Trendanalyse zusammengeführt, um die Long List aus Leistungsbausteinen zu kürzen und Potenzialfelder für digatus zu identifizieren.

Der Output des zweiten Teils war eine SWOT-Analyse zu den vorher definierten Leistungsbausteinen. Zusätzlich wurden die potenziellen Leistungsbausteine in Steckbriefen zusammengefasst und nach gemeinsam definierten Kriterien bewertet. Anschließend wurde sich für drei Leistungsbausteine entschieden, für welche entsprechende Maßnahmen ausgearbeitet werden sollten, die für eine erfolgreiche Implementierung nötig wären.

Ausarbeitung und Bewertung von Maßnahmenkatalogen

Ziel des dritten Teils war schließlich die Ausarbeitung von Maßnahmenkatalogen für die drei identifizierten Leistungsbausteine.

Hierfür hat das Beraterteam vorab entsprechende Maßnahmen evaluiert. Ein Leistungsbaustein fokussierte sich beispielsweise auf die grundlegende Netzwerkerweiterung und die Vertiefung der Mitgliedschaften in Verbänden. Es wurden diverse Verbände identifiziert mittels eines vollumfassenden Researchs und Möglichkeiten einer Positionierung in diesen ausgearbeitet.
In einem gemeinsamen Workshop wurden dann die Maßnahmen vorgestellt und ein Plan ausgearbeitet, wie diese umgesetzt werden können und was für ein interner Aufwand dem gegenübersteht.

Das Ergebnis des dritten Teils waren Maßnahmenkataloge für die identifizierten Leistungsbausteine, welche sich mit der zeitlichen und finanziellen Perspektive dieser beschäftigen. Des Weiteren wurde evaluiert, in welchem Umfang der jeweilige Leistungsbaustein durch digatus abgebildet werden kann, ob externe Ressourcen für die Umsetzung benötigt werden und welche bestehenden oder neuen Potentialkunden thematisch angesprochen werden könnten.

„Zum Abschluss des Projekts lässt sich sagen, dass die Zusammenarbeit mit dem Team der JCT (Jakob da Silva, Tobias Knauer und Joost Muller) stets professionell und zielgerichtet war und uns wertvolle Einblicke und neue Informationen eröffnet hat. Sowohl im Bereich der Neuerschließung additiver Mandanten wie auch bei der Weiterentwicklung bestehender Services, werden die internen Teams auf den Projektergebnissen der JCT aufsetzen und ich freue mich bereits darauf, im zweiten Halbjahr 2021 die ersten Umsetzungsergebnisse zu sehen. Vielen Dank an das ganze Team der JCT!“

Carl-Friedrich Heintz – Managing Director digatus it consulting

Tom Wienziers

Tom Wienziers
Er befindet sich aktuell noch in seinem Bachelorstudium in Wirtschaftswissenschaften und arbeitet als Werkstudent in unserer Business Unit IT M&A. Durch sein Engagement bei JCT, seine fundierten Kenntnisse aus dem Finance-Bereich sowie die Einblicke in verschiedene Branchen durch eine Ausbildung zum Bankkaufmann bringt er bereits Projekterfahrung mit und baut diese kontinuierlich aus.

Kontakt

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