digatus_logo
Search
Generic filters
Filter by Standorte
Filter by Funktionen
Search
Generic filters
Filter by Standorte
Filter by Funktionen

Erstes Forum Mittelstand und Digitalisierung

Unter dem Motto Inspiration, Netzwerk und Wein luden wir am 24. Oktober gemeinsam mit unserem Partner Bayern Consult zum ersten Forum Mittelstand und Digitalisierung. Begleitet von ausgewählten Weinen vom Weingut Zwölberich verbrachten wir mit unseren Gästen einen Abend mit interessanten Vorträgen rund um das Thema Digitalisierung im Mittelstand.

Die Hintergründe der Veranstaltung

Die Partnerschaft zwischen Bayern Consult und digatus hatte ihre Anfänge im Jahr 2018, als man sich auf einer Veranstaltung in Augsburg kennenlernte und sich von Anfang an sympathisch war. Bereits während diesen ersten Gesprächen stellte sich schnell heraus, dass sich beide Unternehmen hervorragend ergänzen und dadurch viele Herausforderungen der Zukunft gemeinsam einfacher zu bewältigen sind. Aus diesem Gedanken heraus wurden bereits einige Partner-Aktionen ins Leben gerufen und es entstand zudem die Idee für dieses gemeinschaftliche Event. Ziel der Veranstaltung war es, anhand von kurzen Vorträgen mit praxisnahen Beispielen einen Denkanstoß zu Themen der Digitalisierung zu geben und somit eine Plattform für den gegenseitigen Austausch zu bieten.Um 17:00 Uhr öffneten wir die Türen unseres Münchner Büros, um die Gäste des Forums ganz herzlich zu begrüßen. Beim Einstieg mit Finderfood sowie leckerem Secco und alkoholfreiem Traubensecco vom Weingut im Zwölberich kam man schnell ins Gespräch und lernte sich gegenseitig besser kennen. Nach der Ankunft der Gäste hieß Florian Owen noch einmal offiziell alle Anwesenden Willkommen und stellte kurz die Redner des Abends vor.

Der ewige Aufschwung zieht vorüber – Die Gefahren in der Zeit nach der „endlosen“ Konjunktur

Nach Jahren der schier endlos erscheinenden Hochkonjunktur zeichnet sich allmählich ein Ende des ewigen Aufschwungs ab. Für Markus Ziechaus, Geschäftsführer der Bayern Consult, lässt sich dies an verschiedenen Wirtschaftsindikatoren festmachen, welche sich auch in den aktuellen Schlagzeilen wiederspiegeln. Überall ist fast ausschließlich die Rede von Krisen. Laut Ziechaus sollte man jedoch statt von einer Krise viel eher von einem Wendepunkt sprechen. Denn in genau dieser Phase gilt es zu investieren und die Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Statt dem traditionellen Blick in den Rückspiegel „Drehen und Fräsen seit 1887“ empfiehlt sich also eher die Ausrichtung auf die Zukunft „Drehen und Fräsen bis 2279“.
Dabei spielt die Digitalisierung in der heutigen Zeit eine große Rolle. Jedoch ist Digitalisierung kein reiner Selbstzweck, sondern sollte auch betriebswirtschaftlich sinnvoll sein und im Kontext stehen mit neuen Geschäftsmodellen und Nachfolgeregelungen.

Für Daniel Bäumler, Geschäftsführer der digatus Softwareeinheit, sind Geschäftsprozesse kein rein technisches, sondern auch maßgeblich ein Management-Problem. Sie bilden die Basis für die Zukunftssicherheit eines Unternehmens, weshalb an der Digitalisierung und Automatisierung durch Software-Plattformen kein Weg vorbeiführt.
Digitalisierungsprojekte sind auch immer Transformationsprojekte, welche bei den betroffenen Menschen zunächst häufig Ängste auslösen: „Oh nein! Jetzt werde ich digitalisiert!“ Daher gilt es, auf dem Weg hin zu neuen Geschäftsmodellen mit Bedacht vorzugehen, alle Beteiligten frühzeitig mit einzubinden und Automatisierung mit Sinn zu betreiben. Die aktuell zu beobachtenden Trends gehen sowohl zu einer Erweiterung der Geschäftsfelder und Produktpaletten, sowie zu vermehrter Individualisierung der Produkte. Diese Entwicklung zeigt sich auch an unserem Kunden Calvendo, welcher ein Paradebeispiel für digitale Transformation im Verlagswesen ist.

Digitalisierung Quo Vadis – Wie kann ich folgen?

Die Facetten der klassischen IT haben sich laut Dr. Lukas Röhrs, dem dritten Impulsgeber des Abends, in den letzten Jahren sehr stark gewandelt. Früher war die IT eine Art großes schwarzes Loch, in dem das Geld verschwunden ist und dann war auf einmal die Digitalisierung da. Große digitale Unternehmen und innovative Startups mit disruptiven, rein digitalen Geschäftsmodellen betreten das Spielfeld und verändern plötzlich die Spielregeln ganzer Branchen.
Digitalisierung kann man nicht ignorieren, denn sie ist schnell und global und verfügt über eine enorme Wahrnehmung. Daher sollten sich Unternehmen die Frage stellen: Was kann Digitalisierung für mich sein? Und im nächsten Schritt: Wie gehe ich mit der Transformation um? Ziehe ich mich beispielsweise aus der Kundenschnittstelle zurück und setze auf einen hohen Automatisierungsgrad oder baue ich sie stattdessen noch weiter aus? Egal wofür man sich letztlich entscheidet, die Devise lautet: das Thema Digitalisierung schnell aufgreifen und angehen, mit der Bereitschaft und dem Mut etwas auszuprobieren.

Wein, Diskussion & Thesen

Dass die angesprochenen Themen den Geist der Zeit treffen, zeigte sich an den zahlreichen Nachfragen und Anmerkungen aus dem Publikum noch während der Vorträge und darüber hinaus. Eine der dabei aufgestellten Thesen lautete beispielsweise: im deutschen Mittelstand fehlt der Mut zur Zusammenarbeit und es ist zu viel gegenseitiges Misstrauen vorhanden.
Begleitet wurden die angeregten Diskussionen zu den Thesen von der erlesenen Auswahl an Weinen vom Weingut im Zwölberich, dessen Besitzer Hartmut Heintz zu jedem der edlen Tropfen interessante Informationen lieferte.
Möchten Sie mitdiskutieren und haben eigene Themenvorschläge, dann besuchen Sie www.forum-mittelstand.digital und kontaktieren Sie uns gerne auch persönlich!

d-icon-green

digatus
Kontaktieren Sie uns per Mail oder folgen Sie uns auf Xing und LinkedIn, um über aktuelle Events auf dem Laufenden zu bleiben.

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt mit unseren Experten auf.
Gerne telefonisch unter +49 89 2 62 07 56 12 oder per Kontaktformular:

Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß der Datenschutzrichtlinie einverstanden. *

Ähnliche Beiträge

Martin Peter

Im Rahmen umfassender Digitalisierungsmaßnahmen in der Diözese Würzburg KdöR werden mit unserer Unterstützung unter anderem die 14 Einrichtungen der Erwachsenenbildung und des Tagungsbetriebs mit neuer Software ausgestattet. Die meisten Einrichtungen hatten bereits computer gestützte Systeme im Einsatz, welche einzelne Prozesse zu Veranstaltungs-Management, Statistik, Notenverwaltung, Finanzbuchhaltung, Dokumenten-Management oder Content-Management unterstützten.

Christoph Pscherer

Das Produktportfolio der 100%igen Beteiligung von Mutares umfasst heute Stahlkonstruktionen, Dach und Fassaden Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen, sowie Holzprodukte für den Innenausbau und Gebäudeverkleidungen. Donges bedient damit Architekten, Planer, Gebäudeentwickler, Generalunternehmen und Bauherren, die öffentliche Hand sowie Handwerker und verarbeitende Betriebe. An 13 Produktionsstandorten in Europa und in Vertriebsbüros weltweit beschäftigt die Donges Group über 1.200 Mitarbeiter und erzielt einen annualisierten Konzernumsatz von rund EUR 500 Mio. Donges strebt nach der letzten Add-on-Akquisition (Permasteelisa) weiteres Wachstum und eine Festigung ihrer sehr guten Positionierung im europäischen Markt an. Eckpunkte dieser Strategie sind die Realisierung von Synergien durch die gemeinsame Bearbeitung des bestehenden Kundenportfolios und vorhandener Absatzkanäle, sowie die Erschließung nord- und südeuropäischer Märkte in den Bereichen Fassaden Lösungen und Stahlbau.

Dennis Heller

Die Idee für diese Artikelserie entstand aus der Situation bei einem Kunden, bei dem wir CI/CD einführten, weil der manuelle Arbeitsaufwand nicht mehr zu bewerkstelligen war. Die nachfolgenden Anleitungen sind also frisch aus der Praxis entstanden. Der Einfachheit halber haben wir den langen Weg des Ausprobierens und der Fehlersuche gekürzt und präsentieren hier nur das Endergebnis. Die Code-Ausschnitte sind beispielhaft, aber ausreichend, um die Funktionalität zu präsentieren.