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Digitalisierung in der Pflege – Heraus­forderungen und Chancen

Die Pflege steht aktuell im öffentlichen und politischen Fokus. Der Bereich erhält via Instagram, Twitter bis hin zur Tagesschau viel mediale Aufmerksamkeit, Pflegekräfte gelten zurecht als Helden in der Coronakrise. Dass wir als IT-Berater diese Helden am besten mit unseren Kernkompetenzen in der Digitalisierung unterstützen, liegt auf der Hand. Welche Chancen, Facetten und Herausforderungen das speziell im Pflegebereich bedeutet, habe ich aus Sicht von digatus zusammengefasst.

Bedarf an Digitalisierung

Der Bedarf nach Digitalisierung ist überall anzutreffen und auch im Pflegebereich beschäftigt man sich mit dem Thema. Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets sind mittlerweile bereits in so mancher Einrichtung im Einsatz. Gerade im Moment, während für Angehörige der Zugang zu Pflegeheimen durch Corona stark beschränkt ist, ermöglichen sie mittels Videotelefonie wichtige soziale Kontakte zu den Angehörigen und bringen somit einen Hauch von Normalität zurück in den Alltag der Pflegebedürftigen.Von einer flächendeckenden Nutzung kann aber noch nicht die Rede sein. Zu häufig ist ein zentraler Rechner, ein Drucker und der Aktenschrank noch der Status-Quo für die tägliche Pflegedokumentation. Für eine umfangreiche Digitalisierung gilt es zunächst folgende Herausforderungen zu beachten und anzugehen:

Digitalisierung in der Pflege

Durch unseren Branchenfokus mit dem Business Center Public Sector and NGO sind wir mit den speziellen Herausforderungen sozialer Einrichtungen im Bereich der IT vertraut und sind in der Lage sie als IT-Dienstleister auf dem Weg der fortschreitenden Digitalisierung zu begleiten.

Warum lohnt die Digitalisierung in der Pflege?

Im Zentrum der Pflege lassen sich leicht zwei zentrale Gruppen identifizieren, die unmittelbar betroffen sind. Das Pflegepersonal und die Empfänger der Pflegeleistung, sprich Pflegebedürftige. Bei der Planung jeder technologischen Neuerung muss darauf geachtet werden, dass für mindestens eine dieser beiden Gruppen ein Mehrwert entsteht.
Für Pflegebedürftige gilt es vor allem die Lebensqualität zu verbessern, sowohl in ambulanter als auch in stationärer Pflege, in Heimen oder Krankenhäusern. Wenn etwa ein intelligenter Fußboden einen Sturz erkennt und keine Zeit vergeht bis Hilfe kommt, die Pfleger durch kürzeren Verwaltungsaufwand mehr Zeit für die Betreuung haben oder weil das Fernsehprogramm zuverlässig über Glasfaser an die Geräte gebracht wird, ohne beispielsweise die Sortierung der Senderliste zu verlieren.
Die zweite Zielgruppe, die in der Pflege Beschäftigten, sollen in ihrer täglichen Arbeit so gut es geht durch technologische Unterstützung entlastet werden. Es gibt bereits viele Pflegetechnologien, wie zum Beispiel Pflegesoftware für eine flexible Pflegedokumentation sowie Touren- oder Dienstplanung die mobil vom Smartphone genutzt wird. Dies erspart den Weg von Büro ins Zimmer, zurück und unter Umständen weiter zur Verwaltung gehen zu müssen, um die tägliche Arbeit zu dokumentieren.

Womit gelingt die Digitalisierung?

Wir von digatus verfolgen dabei einen ganzheitlicheren Ansatz. Als Mitglied im FINSOZ e.V. (Fachverband für Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung e.V.) sind wir vertraut mit fachlichen Standards und der aktuellen branchenspezifischen Forschung. Zusätzlich stellt unser Kollege Mathias Müller seine Expertise im FINSOZ-Referentenpool zur Verfügung.
Auf dem Weg der Digitalisierung sollte im ersten Schritt die infrastrukturelle Basis für den Einsatz moderner und zukunftsträchtiger Technologien im Pflegealltag geschaffen werden. Wir stehen dem Kunden beratend und begleitend dabei zur Seite, stabile technologische Unterstützung zu ermöglichen und das notwendige Know-how in die Pflege-Branche zu bringen.
Wir konnten unsere Kunden bisher beispielsweise durch Strategieprojekte, die Schaffung technologischer Grundlagen, wie dem Ausbau von Glasfaser- oder WLAN- Netzwerken, Migration der Benutzer zu online Anwendungen oder ganzer Rechenzentren unterstützen. Wir begleiten unsere Kunden auch bei Ausschreibungen und Bieterverfahren sowie der Wahl von passenden Dienstleistern und Branchensoftware, zum Beispiel für Pflegedokumentation, die Erstellung der Dienstpläne oder das Belegungsmanagement.

Der Einsatz digitaler Technologien im Pflegebereich birgt auch Risiken, die es zu beachten gilt. Ein hoher Anteil an personenbezogenen Daten im täglichen Gebrauch erfordert Expertise in IT-Sicherheit und Datenschutz, um rechtlich abgesichert zu sein.
Eine weitere Herausforderung ist es allen Mitarbeitern, ganz gleich wie IT affin, Zugang zum Mehrwert zu verschaffen und sie an der Gestaltung des Wandels mitwirken zu lassen. Zum Beispiel kann der Pflegende für eine flexiblere Zusammenarbeit geräte- und standortunabhängig mit seinem Benutzeraccount agieren. Dinge wie eine über SharePoint zentral zugängliche Excel-Liste, gemeinsam verwaltete Aufgaben im Planner oder die Pflegeapplikation auf dem Smartphone oder Tablet steigern die Mobilität und Transparenz. So können die anstehenden Aufgaben koordiniert und die Verwaltung im Gehen erledigt werden.
Dies gelingt nur über:

  • Praktikable und gut funktionierende Technologien. Die Usability ist wichtig für die Akzeptanz, besonders im Rahmen der Umstellung, aber auch um effektiv zu unterstützen.
  • Die Grundlage für effizienten Einsatz von Technologien im Pflegealltag bildet eine adäquate Infrastruktur, wie das angesprochene WLAN-Netzwerk. Vereinzelte technologische Neuerungen, wie Smartphones, ohne die richtige Anbindung an eine Servicehotline oder zuverlässiges WLAN, bremsen möglicherweise die Bereitschaft für weitere technologische Neuerungen.
  • Wohlüberlegte Prozesse, eine strukturierte Einführung und den abgestimmten Service für den Betrieb
  • Aktives Change Management und praktische Schulungen für das Personal

Ausblick

Auf Basis der geschaffenen technologischen Grundlagen lässt sich zukünftig ein nachhaltiger Wandel in Pflegeeinrichtungen realisieren und auch der Einsatz von KI und Robotik in der Pflege sinnvoll aufbauen. Die genannten Herausforderungen sind auf einem zielstrebigen Weg der Digitalisierung, als Chance auf mehr Lebensqualität der Pflegebedürftigen und gesteigerter Attraktivität der Einrichtungen als moderner Arbeitgeber in der Pflege zu beachten.

Florian Owen

Florian Owen
Für seine Rolle als Business Center Leiter Public Sector und NGO kommt ihm seine langjährige Erfahrung der Geschäftsführung zugute, da er dadurch sowohl die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge als auch die Mitarbeiterführung aus dem FF beherrscht. Abgerundet wird dies durch die technische Basisausbildung am Anfang seiner Karriere. Er ist somit in der Lage, die komplexe Welt der IT bis ins Detail zu verstehen und dies macht ihn zum idealen Ansprechpartner für individuelle, innovative technische Lösungen.

Kontakt

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